Unser Gästebuch - Eine Einladung


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Kommentare

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  • kursat acikgoz (Donnerstag, 09. Januar 2014 12:13)

    hallo,
    ich bin ein in kayseri-kappadokien/türkei lebender architekt. ich bin auf der suche von eiermann's schaffen in seiner ersten nachkriegsjahre,also in und umgebung von mosbach und buchen. dieses
    projekt bereichert mich jetzt mit hoffnung und freude :)))

  • Karl Mackert, Hettingen (Mittwoch, 18. Januar 2012 15:42)

    Als nach dem II.Weltkrieg, durch den Zuzug der vielen Heimatvertriebenen und Flüchtlinge, die Wohnungsnot am größten war, und die staatlichen und komunalen Stellen des darniederliegenden Deutschland
    noch nicht richtig funkionierten, trat der Mann der Caritas, der Hettinger Pfarrer Heinrich Magnani auf die Bühne, und gründete 1945 die "Hettinger Notgemeinschaft" die den Baugrund zur Verfügung
    stellte. Als Planer, holte sich Magnani, den im Buchen lebenden Architekten Egon Eiermann (in Berlin ausgebombt) mit ins Boot. Eiermann gelang es als Planer auf kleinsten Parzellen preiswerten
    genialen Wohnraum zu schaffen.
    Obwohl Pfarrer und Architekt, in ihrem Wesen grundverschieden waren, haben sie gemeinsam, dank auch der massiven Unterstützung der Hettinger Bevölkerung Werte hinterlassen, von denen die heutige
    Generation nach fast 70 Jahren mit großer Hochachtung aufblickt. Integration hieß damals, sich gegenseitig zu helfen die Wohnungsnot zu bekämpfen. Deshalb ist die Schaffung der Eiermann- Magnani
    Dokumentationstätte am Ort des Geschehen in Hettingen, nur zu begrüßen und den Initiatoren viel Erfolg zu wünschen.

  • Wolfgang Voegele, Karlsruhe (Mittwoch, 18. Januar 2012 08:33)

    Ein interessantes und faszinierendes Beispiel der Integration von Flüchtlingen, geprägt von Persönlichkeiten, die die Befreiung vom Hitlerregime als Aufbruch werteten. Erstaunlich, was Magnani und
    Eiermann in ihren weiteren Lebensläufen in diesem Sinn noch alles bewegt haben.