Stand der Projektentwicklung

29. Mai 2013: Planungsauftrag erteilt.

Nach monatelanger Begutachtung durch namhafte Fachleute aus den Bereichen

  • Architektur
  • Architekturgeschichte
  • Restauratorische Begutachtung
  • Statik
  • Facility Management

kamen die Vorsitzenden des Vereins, der Wüstenrot Stiftung und der Egeon-Eiermann-Gesellschaft überein, dass auf der Grundlage der vom Karlsruher Architekturbüro Crowell im Auftrag der Wüstenrot Stiftung verfassten Machbarkeitsstudie

  • die Buchener Architektin Alexandra Wolfram (Master of Engineering, Building Restauration)
  •  unter Magagementbegleitung des Wiesbadener Architekten Thomas Knappheide (Architektur/Projektsteuerung)

den Auftrag erhalten sollen, die Reparatur und die Sanierung des Anwesens, Gebäude, Schuppen und Garten

  • zu planen und in der Konsequenz
  • Ausschreibungen für die notwendigen Arbeiten vorzubereiten.

Ein Gremium, bestehend aus

  • dem Vorstand des Vereins,
  • der Geschäftsführung der Wüstenrot Stiftung,
  • der Architektin und
  • dem Projektsteuerer

wird die Planung und die Ausführung kontrollierend begleiten. Nach fachlichem Bedarf werden Experten hinzugezogen.

 

Im Januar 2014 sind die wesentlichen Vorunteruntersuchungen und Vorarbeiten abgeschlossen.

  • Das restauratorische Konzept steht:
    Im Erdgeschoss wird die vorgefundene Bausubstanz auf die Planungsintension Egon Eiermann reduziert und gesichert. Dazu gehört - unter anderem - der Ausbau der nachträglich eingesetzten "modernen" Fenster im EG und deren Ersatz durch bauzeitlich erhaltenen Originalfenster.
    Im Obergeschoss wird dargestellt, wie die Räume im Lauf der Benutzungszeit verändert wurden.
  • Bauphysik/Temperierung:
    Das Gebäude ist stark durchfeuchtet. Es wird während der Bauzeit elektrisch temperiert. Es wird eine Warmluftheizung im Kellergeschoss installiert. Die warme Luft wird durch die Kellerdecke in den bestehenden, bauzeitlichen Zentral-Warmluftofen geleitet, strömt dort ins EG aus und wird durch die bauzeitlichen, gut erhaltenen Warmuftkanäle in die beiden großen Räume im OG geleitet.
  • Konzept der Dokumentationsstätte:
    In enger Zusammenarbeit mit dem HAUS DER GESCHICHTE, Stuttgart, wird ein Konzept erarbeitet, mit dem Leben und Wirken von Egon Eiermann und Heinrich Magnani für die Hettinger Siedlung und das EMHaus, aber auch darüber hinaus dokumentier wird.

 

Reparatur und Sanierung abgeschlossen.   

Mit einem Rundgang Anfang April 2016 wurden die Bauarbeiten als abgeschlossen festgestellt. 

Das haben wir, der Verein, gemacht:

- Das Anwesen gekauft (mit Spenden  finanziert).

- Ausgeräumt.

- Schlösser gangbar gemacht.

-  Wasser/Abwasser gangbar gemacht.

-  Kellerabgang entfeuchten

- Dinge gesichert

- Versicherungen abgeschlossen

- Status festgestell und gesichert

- Zustand fachgerecht ermittelt - Ergebnis: ein Raumbuch

   (RP Karlsruhe, Denkmalpflege)

- In Bauherrengemeinschaft mit der WÜSTENROT STIFTUNG.

   Machbarkeitsstudie (Wüstenrotstiftung)

   Gesamtplanung beuftragt und erstellt.

  Elektrik vorbereitet und erneuert.

  Alle Türen, Fenster und Einbaumöbel fachgerecht erneuert, teilweise

  nachgebaut.

  Alle Decken, Wände und Fußböden fachgerecht restauriert.

  Alle Arbeiten unter Aufsicht der Denkmalbehörde.

  Dach gesichert und repariert.

  Zur ganzjährigen Temperierung Luft-Luft-Wärmepumpe eingebaut