Das Projekt

Ein Siedlungshaus wird zum "Eiermann-Magnani-Haus - EMHaus" - In diesem Haus wird die "Eiermann-Magnagi-Dokumentationsstätte - EMD" errichtet.

 

Das Projekt, die Eiermann-Magnani-Dokumentationsstätte in Buchen-Hettingen, ist aus der Motivation entstanden, ein Stück Architekturgeschichte und ein Stück Sozialgeschichte der ersten Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg zu dokumentieren. Sie wirkt heute noch nach und kann auch für die Zukunft beispielhaft sein. In einem noch fast im Originalzustand erhaltenen Anwesen in der von Heinrich Magnani und Egon Eiermann geschaffenen Siedlung in  Buchen-Hettingen soll diese Geschichte dokumentiert werden.

 

Mit Unterstützung staatlicher und privater Stellen wird aufgearbeitet, was in der unendlich schwierigen Nachkriegszeit im badischen Odenwald-Baulandgebiet sozial und wohnungsbaupolitisch geleistet worden ist:

  • Die Integration von Heimatvertriebenen, die als Fremde zugewiesen wurden und eine neue Heimat brauchten.
  • Die Gründung der kirchlichen Baugenossenschaft „Neue Heimat“ durch Pfarrer Heinrich Magnani mittels unkonventioneller Methoden.
  • Die Planung einer städtebaulichen Siedlung und von 30 Ein-Familien-Reihenhäusern durch Egon Eiermann in moderner Architektur und dennoch mit einfachen Mitteln.
  • Die Mobilisierung eines ganzen Dorfes zur Unterstützung des großartigen Vorhabens.

 

Private Initiative.

Öffentliche Unterstützung.

Spender

Der Verein hat für die Dokumentationsstätte mit privater Unterstützung ein - weitgehend im Originalzustand erhaltenes – Anwesen mit Gebäude, Schuppen und Garten in der Siedlung (Adolf-Kolping-Straße 29, Haus Hutter/Fleck), erworben und nennt es „Eiermann-Magnani-Haus“. Dort will er das glückhafte Zusammentreffen des Architekten Egon Eiermann und des Dorfpfarrers Heinrich Magnani mit wissenschaftlicher Akribie und mit staatlicher und privater Förderung dokumentieren.

  • Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat über eine private Restauratorengemeinschaft die denkmalpflegerische Untersuchung des Gebäudes übernommen. Ein Raumbuch dokumentiert das Ergebnis.
  • Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg hat mit einem wesentlichen Förderbetrag den Kauf des Anwesens durch den Verein gefördert.
  • Private Spender machen es möglich, die Errichtung der Dokumentationsstätte vorzubereiten.
  • Die WÜSTENROT STIFTUNG prüfte über eine mit dem Verein abgestimmte Machbarkeitsstudie, ob sie das Eiermann-Magnani-Haus in ihr herausragendes Denkmalprogramm aufnehmen will.
  • Inzwischen hat die WÜSTENROT STIFTUNG beschlossen, die Dokumentationsstätte in ihr Denkmalprogramm aufgenommen. Mit hohem finanziellem Einsatz und mit einem Stab von wissenschaftlichen Beratern und Baumanagern ist die WÜSTENROT STIFFTUNG die gemeinsamer Bauhherrschaft und mit dem Verein eingegangen.



Reparatur und Sanierung abgeschlossen.    Jetzt kommt die Einrichtung der Dokumentationsstätte.

Mit einem Rundgang Anfang April 2016 wurden die Bauarbeiten als abgeschlossen festgestellt. 

 

Jetzt wird die eigentliche Dokumentationsstätte erarbeitet.

Dies wird ein kleines Museum, eine Dauerausstellung zu den drei wesentlichen Hintergründen der Dokumentationsstätte:

  • Bewältigung der Notlage nach Zustrom von Heimatvertriebenen und Flüchtlingen im eh notleidenden ländlichen Raum
  • Initiative des Pfarrers Heinrich Magnani aus christlicher Nächstenliebe und Mobilisierung des Dorfes zur Schaffung von menschenwürdigen Unterkünften und Integration der Fremden
  • Ideen zur Umsetzung der Initiative durch den Architekten Egon Eiermann über die Planung einer Siedlung mit innovativen kleinen Reihenhäusern.

Haus der Geschichte erarbeitet die Konzeption.

Wie die WÜSTENROT STIFTUNG die Bedeutung des Gebäudes und der Siedlung entdeckt hat, wurde das HAUS DER GESCHICHTE BADEN-WÜRTTEMBERG auf die Idee zur Schaffung einer Dokumentationsstätte zum Schaffen zu Wirken von Eiermann und Magnani in Hettingen aufmerksam. In zahlreichen Besuchen und Gesprächen hat das HDGBW die Erarbeitung eines Konzepts für die Dokumentation in der Form einer Dauerausstellung zugesagt.

 

Das wird nochmal viel Geld kosten.

 

 

Wir bitten um Unterstützung.

Unterstützung?

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